überanstrengen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
über·an·stren·gen, Präteritum: über·an·streng·te, Partizip II: über·an·strengt
Aussprache:
IPA [yːbɐˈʔanˌʃtʁɛŋən]
Bedeutungen:
[1] transitiv: etwas oder jemanden zu sehr beanspruchen, überaus strapazieren
[2] reflexiv: sich durch zu große Anstrengung gesundheitlich schaden
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Verbs anstrengen mit dem Präfix über-
Synonyme:
[1] überbeanspruchen, überfordern, überlasten, überstrapazieren
[2] sich erschöpfen, sich verausgaben, sich übernehmen; umgangssprachlich: sich kaputtmachen; theatralisch: sich umbringen
Gegenwörter:
[1] behutsam, pfleglich, sorgsam behandeln; schonen
[2] sich pflegen, sich schonen
Beispiele:
[1] Bei Gartenarbeiten hat er seine Rückenmuskulatur überanstrengt.
[1] „Der besonnene Marschall Ferdinand Foch musste Haig davon abhalten, denselben Fehler wie zuvor Ludendorff zu machen und im Rausch über rasche Erfolge die eigenen Kräfte zu überanstrengen.
[1] „Der Terminus technicus bei der Begründung lautet dabei oft ‚berechtigtes Interesse‘, etwa die Befürchtung, die Nebentätigkeit könnte den Mitarbeiter überanstrengen, wodurch ein Leistungsabfall zu befürchten sei.“
[1] „Aus dem Schwimmverband der Emirate verlautete am Montag, die gerichtsmedizinische Untersuchung habe ergeben, dass Crippen sich zu stark angestrengt habe, um den Wettbewerb zu gewinnen. Dies habe erst seine Muskeln überanstrengt und schließlich zu einem Herzstillstand geführt.“
[2] Schwangere sollen sich beim Schwimmen nicht überanstrengen.
[2] „Doch Südafrika hat sich auf der anderen Seite mit der Vorbereitung des Turniers bis an die Belastungsgrenze angestrengt, vielleicht sogar – das wird die Zukunft zeigen – überanstrengt.
[2] „«Ich möchte auf keinen Fall, dass du dich überanstrengst», sagte sie.“
Übersetzungen:


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