überlasten
Verb:

Flexion

Worttrennung:
über·las·ten, Präteritum: über·las·te·te, Partizip II: über·las·tet
Aussprache:
IPA [ˌyːbɐˈlastn̩]
Bedeutungen:
[1] Schwerpunkt Gewicht: mit mehr Fracht/Last versehen/belasten, als vorgesehen oder tragbar/machbar ist
[2] Technik, Verkehr: so sehr seiner Bestimmung entsprechend nutzen, dass etwas nicht mehr funktioniert
[3] oft über den Menschen, häufig im Partizip verwendet: so sehr Leistung fordern, dass die Gesundheit gefährdet wird
Herkunft:
Ableitung vom Verb lasten mit dem Präfix über-
Synonyme:
[1] überfrachten
[1, 2] überladen
[2, 3] überbelasten
Beispiele:
[1] Wenn Sie den Anhänger so überlasten, ist das Gespann nicht mehr verkehrssicher, weil es dann in der nächsten Kurve umkippen könnte.
[2] „Innerstädtisch ist es die Herausforderung der Stadtplaner, die Straßen nicht zu überlasten.“
[2] „Mit gesetztem ECE-Bit (ECN-Echo) teilt der Empfänger dem Sender mit, dass das Netzwerk überlastet ist und die Senderate reduziert werden muss.“
[2] „Stromnetze sind häufig überlastet, Abschaltungen ganzer Stadtviertel sind an der Tagesordnung.“
[2] „Beides kann zum Kentern des Schiffes führen und die Takelage überlasten.“
[3] „Die A-Team-Manager mit zu vielen Mitarbeitern, sind überlastet und gestresst.“
[3] „Häufig gibt es zu wenig Erzieher und Pfleger in den Heimen, sie sind überlastet und haben kaum Zeit für die Patienten.“
Übersetzungen:


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