brodeln
Verb:

Flexion

Worttrennung:
bro·deln, Präteritum: bro·del·te, Partizip II: ge·bro·delt
Aussprache:
IPA [ˈbʁoːdl̩n]
Bedeutungen:
[1] unter Hitze blubbern
[2] meist unpersönlich, übertragen: etwas bahnt sich an
[3] umgangssprachlich, österreichisch: Zeit verschwenden
Herkunft:
von spätmittelhochdeutsch brodeln von althochdeutsch brod (Brühe)
Synonyme:
[1] köcheln, sieden, sprudeln
[2] dräuen, gären, rumoren, schwelen
[3] bummeln, klüngeln, trödeln
Beispiele:
[1] Die Lava brodelte im Krater des Vulkans.
[1] Im Topf brodelte das Nudelwasser.
[2] Die feindselige Stimmung brodelte schon lange im Saal.
[2] „Als es dort »zu brodeln begonnen habe und weiters absehbar gewesen sei, dass es bald Krieg geben würde«, habe er seine Mutter gemeinsam mit seiner Schwester nach Österreich begleitet, um hier zu arbeiten.“
[3] Jetzt brodel nicht so herum!



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