Abbau
Substantiv, m:

Worttrennung:
Ab·bau, Plural: Ab·baue
Aussprache:
IPA [ˈapˌbaʊ̯]
Bedeutungen:
[1] die Beseitigung, der Rückbau von baulichen und anderen (auch zeitweilig errichteten) technischen oder künstlichen Anlagen, Einrichtungen, Aufbauten und Ähnlichem
[2] Bergbau, ingenieurgeologisch: die Gewinnung von Rohstoffen, Baustoffen vor allem durch Bergbau und ähnliche Technologien
[3] vor allem auch übertragen: die Verringerung, Beseitigung, Minderung von Beständen
[4] Chemie, Biologie, Wirtschaft: der Übergang von komplexeren zu einfacheren Strukturen und Formen, die Umwandlung zu geringer wertigen Zuständen oder Qualitäten
[5] abseits einer Ortslage im 19. Jahrhundert entstandene Siedlerstelle auf privatem Grund und Boden, jedoch ohne landwirtschaftliche Nutzflächen ; Plural: Abbaue
Herkunft:
Substantivierung des Verbstamms von abbauen
Synonyme:
[1] Auflösung, Beseitigung, Demontage, Destruktion, Rückbau, Zerstörung
[2] Baustoffgewinnung, Brennstoffgewinnung, Erzgewinnung, Rohstoffgewinnung
[3, 4] Beseitigung, Entfernung, Enthemmung, Entwirrung, Minderung, Simplifizierung, Vereinfachung, Verringerung, Zersetzung
[5]Brink
Gegenwörter:
[1, 3, 4] Aufbau
[2] Rekultivierung
Beispiele:
[1] Auf den Verkauf der veralteten Fabrik erfolgte der komplette Abbau. Die Einzelteile wurden später nach China verkauft.
[2] „Der Abbau von Steinkohle ist seit dem 9. Jahrhundert in England bekannt.“
[3] Die kommende Wirtschaftskrise könnte in vielen Unternehmen zum Abbau von Personal führen.
[4] „Die Zersetzung organischer Stoffe durch Saprobionten bzw. deren Enzyme, der Abfälle dem natürlichen Stoffkreislauf zuführt, wird auch allgemein biologischer Abbau genannt.“
[5] Abbau zu Boizenburg , Abbaue zu Scharnebeck
Übersetzungen:


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