Abschaum
Substantiv, m:

Worttrennung:
Ab·schaum, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈapˌʃaʊ̯m]
Bedeutungen:
[1] beim Kochen entstehender Schaum auf der Oberfläche von Flüssigkeiten, der mit einem Schaumlöffel entfernt wird
[2] übertragen, abwertend: besonders moralisch minderwertiger, verachtenswerter Mensch
Herkunft:
Rückbildung im 15. Jahrhundert zum Verb abschäumen „den Schaum entfernen“
Synonyme:
[2] Brut, Gesindel, Lumpenpack, Mob, Pack, Pöbel
Beispiele:
[1] Beim Kochen von Rinderbrühe muss mehrmals der Abschaum entfernt werden, damit die Suppe nicht trüb wird.
[2] Über den mag ich gar nicht mehr reden, er ist doch der letzte Abschaum.
[2] „Diese verdammten Züge transportierten des Nachts den ganzen Abschaum, der es anders nicht mehr nach Hause schaffte, also Studenten und Grubenarbeiter.“
Übersetzungen:


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