Adresse
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ad·res·se, Plural: Ad·res·sen
Aussprache:
IPA [aˈdʁɛsə]
Bedeutungen:
[1] Anschrift, an der man Personen antreffen und an die man Post senden kann
[2] IT: Position einer Speicherzelle
[3] IT: Lokalisierungsmerkmal einer Komponente
[4] veraltet: schriftliche Bitte, Meinungsäußerung, Petition, Verlangen an eine zumeist amtliche Stelle (Regierung, Präsident, Parlament und so weiter); heutiger Sprachgebrauch: Botschaft, Grußbotschaft, Glückwunschschreiben
Herkunft:
in der Bedeutung „Anschrift“ im 17. Jahrhundert von französisch adresseRichtung, Richtweg“ entlehnt. In der Bedeutung „an eine hochgestellte Persönlichkeit gerichtetes Schriftstück“ wurde das Wort im 18. Jahrhundert von englisch address entlehnt.
Synonyme:
[1] Anschrift, Firmenanschrift, Postanschrift, Wohnanschrift
[2] Speicheradresse
[3] Komponentenadresse
[4] veraltet: Bittschrift, Memorandum, Petition
[4] nunmehr: Botschaft, Grußbotschaft, Glückwunschschreiben
Beispiele:
[1] Die Adresse beinhaltet im Allgemeinen Straßennamen, Postleitzahl und Ortsnamen.
[1] „Aber zahlreicher sind die Schimpf- und Drohbriefe, die täglich an meine Adresse kommen.“
[1] „Er hatte sie nicht um ihre Adresse gebeten.“
[2] Durch einen Sprung auf die Adresse 64738 wird bei bestimmten Computern ein Reset ausgelöst.
[3] Eine Adresse im Netzwerk sollte eindeutig sein.
[4] „Die französische Arbeiterschaft hatte am 12. Juli 1870 eine Adresse an die Deutsche Arbeiterschaft gerichtet, die mit den Worten begann: ›Frères d'Allemagne, …‹“
Redewendungen:
an der falschen Adresse sein — mit einem Anliegen bei der falschen Stelle oder Person sein
Übersetzungen:


Dieser Text ist aus der Wiktionary und ist unter der Lizenz CC BY-SA 3.0 license | Terms and conditions | Privacy policy 0.027
Deutsch Wörterbuch