Amalgam
Substantiv, n:

Worttrennung:
Amal·gam, Plural: Amal·ga·me
Aussprache:
IPA [amalˈɡaːm]
Bedeutungen:
[1] Chemie: eine Legierung auf Quecksilber-Basis
[2] bildlich: Vereinigung oder Verbindung mehrerer (kulturellen, politischen, abstrakten, Kunst-)Elemente; Mischung; Gemisch
Herkunft:
von Mittellateinisch amalgama, Arabisch … ? (al-malḡam) → ar „weich werdende Salbe“, zu griechisch μάλαγμα „Mittel zum Erweichen“.
Beispiele:
[1] „Ob Amalgam, Gold oder Kunststoff – die Geschichte der Zahnmedizin kennt so einige Füllstoffe für schmerzende Kauleisten.“
[1] „In anderen Bereichen, etwa bei der industriellen Produktion von Chlor, seien die Emissionen hingegen deutlich zurückgegangen. Noch bis vor einigen Jahren wurde Chlor vor allem mithilfe des Amalgam-Verfahrens erzeugt. Dabei dient Quecksilber dazu, Chlor aus einer Kochsalzlösung zu isolieren.“
[2] „An dieser Stelle verbindet sich Agambens aufrichtige Liebe zu Kojève mit seiner eigenen, aus Heidegger (und ein wenig Marx) präparierten Zeitdiagnose. Sie lautet: Europa ist von einem Amalgam aus Politik, Medien und Ökonomie bedroht, und dieses Amalgam zerfrisst die kommunikative Substanz der Kultur (Die kommende Gemeinschaft, Merve Verlag).“
[2] „"Wenn du die Welt nicht verändern kannst, veränder' dich selbst/ Wenn du dich selbst nicht verändern kannst, dann änder' die Welt", ein Amalgam aus Aristoteles, Schopenhauer und Gandhi.“
Übersetzungen:


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