Amerikanismus
Substantiv, m:

Worttrennung:
Ame·ri·ka·nis·mus, Plural: Ame·ri·ka·nis·men
Aussprache:
IPA [ameʁikaˈnɪsmʊs]
Bedeutungen:
[1] Linguistik: aus dem amerikanischen Englisch ins Deutsche (oder eine andere Sprache) übernommene sprachliche Eigentümlichkeit
[2] Linguistik: sprachliche Eigentümlichkeit des amerikanischen Englisch
[3] Politik: (bewertend:) die Art und Weise, wie die Vereinigten Staaten von Amerika in der Welt agieren
Herkunft:
Englisch
Gegenwörter:
[3] Antiamerikanismus
Beispiele:
[1] „Wir sprechen im Folgenden weiter von Anglizismen und versuchen gar nicht, den Anteil der Amerikanismen besonders zu thematisieren.“
[1] „Die wohl häufigsten Beanstandungen beschränken sich auf den vermeintlich übermäßigen Gebrauch von Anglizismen und Amerikanismen.“
[2] „Andererseits hat das amerikanische Englisch im Laufe von gut 3 1/2 Jahrhunderten sprachliche Neuerungen hervorgebracht … Dies sind die Amerikanismen kraft Entstehung in den USA.“
[3] Der Begriff Amerikanismus diente der SED ebenfalls als innenpolitisches Instrument, um gegen amerikanische Einflüsse auf Jugendkultur, Kultur und Alltagsleben in Ostdeutschland vorgehen zu können.
[3] Die Partei diskutiert – wie Michael Brie – erstaunlicherweise offen über den Antiamerikanismus und definiert mittels eines rhetorischen Tricks die imperiale Ideologie des Amerikanismus.
[3] Zuerst wurde er [der Begriff Fordismus] im Aufsatz „Über Amerikanismus und Fordismus" (in: Gramsci 1967) erwähnt.
Übersetzungen:


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