Andreaskreuz
Substantiv, n:

Worttrennung:
An·d·re·as·kreuz, Plural: An·d·re·as·kreu·ze
Aussprache:
IPA [anˈdʁeːasˌkʁɔɪ̯t͡s]
Bedeutungen:
[1] Religion, Kunstgeschichte: ein X-förmiges Kreuz mit zwei diagonal verlaufenden sich kreuzenden Balken. An einem Kreuz dieser Form soll der Apostel Andreas gekreuzigt worden sein.
[2] Bauwesen, Fachwerkbau: X- und kreuzförmiges Konstruktionselement aus Holz
[3] Symbolik: Andreaskreuzförmige Symbole zum Anzeigen von Gefahren im Straßenverkehr (Andreaskreuz vor Bahnübergängen) oder für Gefahrstoffe in der Chemie
Herkunft:
Kompositum aus dem Vornamen Andreas und dem Substantiv Kreuz
Synonyme:
[1] Schrägkreuz
Beispiele:
[1] „Zur Darstellung der Kreuzigung des heiligen Andreas wurde das Andreaskreuz erstmals in einem Autuner Tropar […] verwendet, […] Das Andreaskreuz drang auch in die Heraldik vor.“
[1] „Die Verbreitung des Andreaskreuz ist schwankend. In der italienischen und französischen Malerei selten, in der deutschen und niederländischen Kunst seit dem späten Mittelalter überwiegend.“
[1] Neben dem altgriechischen Buchstaben "Tav" ("Τ") gewinnt auch das "Chi" ("χ") eine Bedeutung als Heilzeichen, da der Anfangsbuchstabe des Christusnamens mit dem Schrägkreuz des "Chi" - dem Andreaskreuz - identisch ist.
[3] Das Andreaskreuz vor einem Bahnübergang bedeutet: Dem Schienenverkehr Vorrang gewähren!
Übersetzungen:


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