Angesicht
Substantiv, n:

Worttrennung:
An·ge·sicht, Plural 1: An·ge·sich·ter Plural 2: An·ge·sich·te
Aussprache:
IPA [ˈanɡəˌzɪçt]
Bedeutungen:
[1] veraltend, gehoben: menschliches Gesicht
[2] gehoben, auch übertragen: direkte Sichtverbindung zu etwas beziehungsweise Erwartung von etwas Vorsehbarem
Herkunft:
mittelhochdeutsch angesiht, belegt seit dem 13. Jahrhundert
Synonyme:
[1] Antlitz, Gesicht
Beispiele:
[1] Ihr Angesicht war so ebenmäßig schön, gleich dem einer Puppe.
[1] „Da spien sie ihm ins Angesicht und schlugen ihn mit Fäusten. Einige aber schlugen ihn ins Angesicht und sprachen: Weissage uns, Christus, wer ist's, der dich schlug? “
[1] „Und wenn er dem Bettelnden nichts gibt, weil er sich selbst den Urlaub oder die Wochenendfahrt vom Munde abgespart hat, weil er im Schweiße seines Angesichts sein Brot verdient und sich keiner für ihn und den anderen erbarmt, so bleiben doch beide ohne die Nächstenliebe.“
[2] Im Angesicht der drohenden Gefahr ergriff er die Flucht.
[2] „Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.“
Übersetzungen:


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