Angriff
Substantiv, m:

Worttrennung:
An·griff, Plural: An·grif·fe
Aussprache:
IPA [ˈanˌɡʁɪf]
Bedeutungen:
[1] Vorgehen gegen einen Gegner oder Feind
[2] Sport: die Mannschaft beziehungsweise der Spieler, die/der zum Beispiel gerade im Ballbesitz ist oder gerade viel Druck auf den sportlichen Gegner ausübt
Herkunft:
mittelhochdeutsch anegrif, angrif, althochdeutsch anagrif „das Anfassen, Angreifen“, belegt seit dem 11. Jahrhundert
Substantivierung des abgelauteten Stamms des Verbs angreifen (implizite Ableitung)
Synonyme:
[1] Anfeindung, Anschlag, Ansturm, Attacke, Einmarsch, Erstürmung, Invasion, Offensive, Sturm, Verleumdung, Vorstoß
[2] Offense, Offensive
Gegenwörter:
[1] Abwehr, Nichtangriff, Verteidigung
Beispiele:
[1] Angriff deckt eine breite Palette ab. Ein Angriff kann eine einfache Beleidigung aber auch ein Weltkrieg sein.
[1] „In dem Buch ‚Heimatlose Kinder‘ schildert Freud, wie sie in dem von ihr gegründeten Kinderheim »Hampstead Nurseries« während der Angriffe der deutschen Luftwaffe auf London kleine Kinder betreute, die dort Schutz vor Bombardierungen fanden, dafür aber von ihren in die Kriegswirtschaft eingebundenen Müttern getrennt werden mussten.“
[1] „Ein hoch aufragender, fast 20 Kilometer langer Mauerring mit Dutzenden Wehrtürmen umfasst Konstantinopel, schützt die Einwohner vor Angriffen zu Wasser und vom Land.“
[1] „Der Schwiegervater jedenfalls wagt 1043 einen Angriff auf das Großreich, scheitert aber damit.“
[1] „Die persönlichen Angriffe hingegen setzten sich fort.“
[2] Der Angriff von Hannover 96 war in der Hinrunde 2015 ziemlich erfolglos.
Redewendungen:
Angriff ist die beste Verteidigung
etwas in Angriff nehmen
Übersetzungen:


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