ansiedeln
Verb:

Worttrennung:
an·sie·deln, Präteritum: sie·del·te an, Partizip II: an·ge·sie·delt
Aussprache:
IPA [ˈanˌziːdl̩n]
Bedeutungen:
[1] reflexiv: an einem Ort auf Dauer leben, sich dort niederlassen
[2] transitiv: jemanden an einem Ort dauerhaft sesshaft machen
[3] transitiv: etwas irgendetwas anderem zuordnen, zum Beispiel einer Epoche, einer Rangstufe, einem Bereich oder Ähnlichem
Herkunft:
Ableitung von siedeln mit dem Präfix an-
Synonyme:
[1] niederlassen
[3] einordnen
Gegenwörter:
[1] umherziehen, vagabundieren
[2] vertreiben
Beispiele:
[1] Dieser Ort ist um ein Vielfaches größer geworden, weil sich viele Städter hier angesiedelt haben.
[1] Immer mehr Familien siedeln sich auf unserem Gemeindegebiet an.
[2] „Nur dank einer Vogelschutzrichtlinie der EU hätten die meisten der heute existierenden Vogelkolonien vor allem in Küstenbereichen wieder angesiedelt werden können.“
[2] Nach dem Krieg wurden hier viele Flüchtlinge angesiedelt.
[3] Dieses Gemälde würde ich im Barock ansiedeln.
[3] Das Verhalten deiner Mitschüler ist nicht gerade hoch anzusiedeln.
Übersetzungen:


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