Anteilnahme
Substantiv, f:

Worttrennung:
An·teil·nah·me, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈantaɪ̯lˌnaːmə]
Bedeutungen:
[1] Teilnahme an dem Gefühl / den Gefühlen eines Anderen
Herkunft:
Das Wort ist seit dem 19. Jahrhundert belegt. Ersetzt womöglich älteres Anteilnehmung.
Zusammenbildung aus der Wortverbindung Anteil nehmen, wobei anteil bereits mittelhochdeutsch belegt ist.
[1] „Nur Scharlatane des Gewerbes spielten ihren Kunden tiefe Anteilnahme vor; die guten Juristen, auch wenn sie Anteil nahmen, verhielten sich sachlich, zurückhaltend, erweckten keine Hoffnungen.“
Synonyme:
[1] Mitgefühl
Beispiele:
[1] Hiermit drücken wir Ihnen unsere Anteilnahme am tragischen Tod Ihres Sohnes aus.
[1] „Doch fast so rasch, wie das Attentat in Sarajevo die Gemüter erregt und Anteilnahme mit dem Schicksal des wichtigsten deutschen Verbündeten geweckt hatte, verflüchtigte sich das Thema wieder aus den alltäglichen Gesprächen.“
Übersetzungen:


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