Armatur
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ar·ma·tur, Plural: Ar·ma·tu·ren
Aussprache:
IPA [aʁmaˈtuːɐ̯]
Bedeutungen:
[1] Bauteil, der zur Steuerung eines Fahrzeuges dient
[2] Absperr- und Auslassvorrichtung einer Leitung
[3] militärische Ausrüstung
[4] zusätzlich zum Wappen angebrachter Zierrat, oft [4]
[5] inneres Stützgerüst einer Skulptur • Für diese Bedeutung fehlen Referenzen oder Belegstellen.
Herkunft:
Anfang des 16. Jahrhunderts von lateinisch armaturaBewaffnung, militärische Ausrüstung“ entlehnt
Beispiele:
[1] „Mehr als einmal brach das Auto am Heck auf der schneebedeckten Fahrbahn aus und Bael hielt sich krampfhaft an der Armatur fest.“
[2] „Aber was ist, wenn der Kunde mit dem Einbau der im Baumarkt gekauften Armatur fürs Badezimmer nicht weiterkommt oder er seinen PC zum ‚Homeserver‘ machen will?“
[2] „Leitungen und Armaturen, bei deren Beschädigung oder Undichtheit erhöhte Gefahren auftreten können, müssen geschützt verlegt oder zweckentsprechend gesichert sein.“
[3] „Ausgehend von der Wahrheit: ohne Armatur und Waffen ist der Mann nicht Soldat, und ein zum Schiessen untaugliches Gewehr ist kaum so viel werth als ein Knittel oder Spieß, muß der Officier dem Soldaten begreiflich zu machen suchen“
[3] „Die Sculptur ist von Henrici, die kolossalischen Armaturen und die Löwen aber sind von Hagenauer.“
[3] „In dieser Tracht und Armatur waren sie also Panzerreiter oder Kürassiere.“
[4] „Auf den Conventionsthalern von 1763, mit dem Kopfe, ist das Hauptwappen, ohne Fürstenhut, zwischen Armaturen.“
[4] „Schießgewehre gehören begreiflicherweise gar nicht in Wappen, erst die neuere und neueste Heraldik hat nicht unterlassen können, ihre Schilde damit zu zieren, während selbst die Rokkokozeit noch Takt genug besaß, den Schild nur außen mit Armaturen, Gewehren und Geschützen zu umgeben.“
[4] „Endlich ist das Wappen der beiden vorerwähnten Linien mit einem Hermelinmantel, das der letztern aber mit vielen militairischen Trophäen und Armaturen geschmückt.“
[4] „Zu dem Haupt war des Verstorbenen Portrait in einem Knie-Stück, oben auf den Sarg aber Dessen Stamm-Wappen von getriebener Arbeit und starck im Feuer verguldet, darunter eine Armatur und besondere Inscription befindlich war, angeheftet.“
[5] „Diese gehörig eingerichtete Armatur ist hinreichend, der Statue eine Stabilität zu geben, welche nicht geringer ist, als die irgend eines andern Monumentes derselben Art.“
[5] „An dieses Hauptgerüste werden die übrigen Theile der Armatur, z. B. die in den Leib, die Arme und Füße des Reiters, den Pferdehals u. s. w. gehenden, etwas dünneren Eisenstangen angefügt.“
[5] „In den meisten professionellen Produktionen werden so bewegliche Armaturen und Skelette verwendet, die dann mit Latex oder ähnlichen flexiblen und dehnbaren Materialien in Form gegossen werden.“



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