ausspannen
Verb:

Worttrennung:
aus·span·nen, Präteritum: spann·te aus, Partizip II: aus·ge·spannt
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯sˌʃpanən]
Bedeutungen:
[1] oft transitiv: Zugtiere vom gezogenen Fahrzeug trennen
[2] intransitiv: sich eine Zeit der Ruhe gönnen
[3] transitiv: den Partner wegnehmen, abspenstig machen
[4] transitiv: Extremitäten ausstrecken
Herkunft:
Ableitung zu spannen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) aus-; die Bedeutung übertrug sich vom Ausspannen der Pferde auf [2, 3]
Synonyme:
[1, 2] abspannen
[2] ausrasten, ausruhen
[4] ausstrecken
Gegenwörter:
[1, 3] anspannen
Beispiele:
[1] „Der Knecht mußte ein Pferd ausspannen, obwohl er mißmutig in seinen Bart brummte und nur widerwillig dem Befehl seiner Herrin gehorchte.“
[2] „Eigentlich wollen Sie doch einfach auch mal nur die Seele baumeln lassen, sich erholen und ausspannen.“
[3] „Welche Frau von den beiden Portraitaufnahmen würde eher den eigenen Partner ausspannen?“
[4] Indem er, z. B. die Finger der rechten Hand ausspannt, um die Diskanttöne anzuschlagen, welche dazu gehören, so fällt die linke Hand von selbst auf die damit übereinstimmenden Töne des Basses hin.
Übersetzungen: Konjugierte Form: Worttrennung:
aus·span·nen
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯sˌʃpanən]
Grammatische Merkmale:
  • 1. Person Plural Indikativ Präteritum Aktiv der Nebensatzkonjugation des Verbs ausspinnen
  • 3. Person Plural Indikativ Präteritum Aktiv der Nebensatzkonjugation des Verbs ausspinnen



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