Bürgerkrieg
Substantiv, m:

Worttrennung:
Bür·ger·krieg, Plural: Bür·ger·krie·ge
Aussprache:
IPA [ˈbʏʁɡɐˌkʁiːk]
Bedeutungen:
[1] bewaffneter Konflikt zwischen einigen unterschiedlichen (politischen, nationalen, sozialen oder religiösen) Gruppen innerhalb der Grenzen eines Staates
[2] der unter [1] beschriebene bewaffnete Konflikt derartiger Gruppen gegen die Regierung des Staates, in dem der Konflikt herrscht
Herkunft:
Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Bürger und Krieg
Synonyme:
[1] gehoben: Bruderkrieg
Gegenwörter:
[1] Partisanenkrieg
Beispiele:
[1] Der Sezessionskrieg war ein Bürgerkrieg.
[1] „Hören wir Gracchus Babeuf, der in seiner berühmten Rede nach dem Massaker auf dem Marsfeld in Paris ausrief: »Ihr Niederträchtigen, ihr schreit, man müsse den Bürgerkrieg verhindern, man dürfe die Fackel der Zwietracht nicht unter das Volk werfen. Und welcher Bürgerkrieg ist empörender als derjenige, der alle Mörder auf einer Seite und alle wehrlosen Opfer auf der andern präsentiert!«“
[1] „Dann war der Bürgerkrieg so gut wie vorbei.“
[1] „Seine Ermordung nur zwei Jahre später hatte einen bitteren Bürgerkrieg zur Folge.“
[2] „Der Bürgerkrieg in Dschibuti war eine Auseinandersetzung zwischen der Afar-Rebellengruppe FRUD und der von Issa dominierten Regierung Dschibutis unter der RPP von 1991 bis 1994.“
[2] „In Syrien ist Bürgerkrieg.“
Übersetzungen:


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