Barte
Substantiv, f:

Worttrennung:
Bar·te, Plural: Bar·ten
Aussprache:
IPA [ˈbaʁtə]
Bedeutungen:
[1] veraltet: (als Waffe verwendetes) breites Beil oder Axt
Herkunft:
seit dem 11. Jahrhundert bezeugt; Erbwort aus mittelhochdeutsch barteStreitaxt“, das dem althochdeutschen barta entstammt (siehe auch altsächsisch barda); Zugehörigkeitsbildung zu »Bart«, also „die#Artikel|die Bärtige“ (weil das Eisen vom Stiel wie ein Bart herabhängt), wie altnordisch skeggjaHellebarde“ zu altnordisch skeggBart
Beispiele:
[1] Der Zwerg stürzte sich brüllend mit erhobener Barte ins Schlachtgetümmel.
Substantiv, f:

Worttrennung:
Bar·te, Plural: Bar·ten
Aussprache:
IPA [ˈbaʁtə]
Bedeutungen:
[1] die anstelle von Zähnen herabhängenden Hornplatten im Oberkiefer des Bartenwals
Herkunft:
seit dem 18. Jahrhundert bezeugt; wohl regional niederdeutsch oder niederländisch entstanden und eigentlich aus dem Plural von »Bart« (niederländisch baard) rückgebildet; die (nicht in einer Reihe stehenden) Zähne werden als Bart bezeichnet; es besteht ebenso eine Ähnlichkeit mit herabhängenden Barthaaren
Beispiele:
[1] Der Clownfisch befand sich plötzlich zwischen den unzähligen Barten des Blauwals verklemmt.
Übersetzungen: Deklinierte Form: Worttrennung:
Bar·te
Aussprache:
IPA [ˈbaːɐ̯tə]
Grammatische Merkmale:
[1] Dativ Singular des Substantivs Bart



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