bauschen
Verb:

Worttrennung:
bau·schen, Präteritum: bausch·te, Partizip II: ge·bauscht
Aussprache:
IPA [ˈbaʊ̯ʃn̩]
Bedeutungen:
[1] reflexiv: etwas, oft ein Stoff/Tuch, bekommt mehr Volumen, weil Luft darunter kommt und es wölbt
[2] etwas, oft ein Stoff/Tuch, mit Wind füllen, so dass es straff gespannt und ausgefüllt ist
Herkunft:
vom Substantiv Bausch
Beispiele:
[1] „Eine weiße Gardine bauscht sich leise im Wind.“
[1] „Ich drehte mich seitlich und das grellrote Kleid bauschte sich wie eine überdimensionale Rosenblüte um meine Hüften.“
[2] „Der Wind bauschte die Stoffwände ihres Zeltes wie Segel und ließ sie frösteln. Immerhin war der Zeltstoff wasserdicht, die Konstruktion hielt, und Emma wurde nicht nass.“



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