Bedürfnis
Substantiv, n:

Worttrennung:
Be·dürf·nis, Plural: Be·dürf·nis·se
Aussprache:
IPA [bəˈdʏʁfnɪs]
Bedeutungen:
[1] allgemein: der Wunsch oder das Verlangen nach etwas
[2] Wirtschaft, meist im Plural: Empfindung eines Mangels, mit dem Bestreben, ihn zu beseitigen
[3] veraltet: die Notdurft
Herkunft:
Ableitung vom Stamm von bedürfen mit dem Ableitungsmorphem -nis
Synonyme:
[1] Drang, Sehnsucht, Verlangen
[2] Bedarf
[3] Notdurft
Beispiele:
[1] Ich habe jetzt einfach das Bedürfnis, mich zurückzuziehen.
[1] Es ist mir ein Bedürfnis, meine Position noch einmal ganz klar deutlich zu machen.
[1] Wieder im Hotel angekommen hatten sie nur noch ein Bedürfnis nach Ruhe.
[1] „Er hatte bestimmt das Bedürfnis gehabt, sich Sven gegenüber zu behaupten, nachdem der so viele interessante Sachen gesagt hatte.“
[1] „Ich hörte kein Bedürfnis nach Bestätigung heraus, keine Unsicherheit darüber, ob die Idee klug, originell, raffiniert genug sei.“
[2] Die Aufgabe der Wirtschaft besteht darin, die materiellen Bedürfnisse des Volkes zu befriedigen.
[2] „Die Begriffe Bedarf und Bedürfnis stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang. Bedarf meint dabei konkretisierte, objektivierte und in Zahlen zu fassende bzw. gefasste Bedürfnisse im Hinblick auf bestimmte Waren, Dienstleistungen und so weiter.“
[3] Bereits 1863 konnte man auf einem öffentlichen Pissoir sein Bedürfnis verrichten.
Übersetzungen:


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