Bedingung
Substantiv, f:

Worttrennung:
Be·din·gung, Plural: Be·din·gun·gen
Aussprache:
IPA [bəˈdɪŋʊŋ]
Bedeutungen:
[1] Forderung, von der etwas abhängt
[2] meist nur im Plural: Umstände, von denen etwas abhängt oder die etwas begleiten
[3] Rechtswesen: Wirksamkeitserfordernis
[4] Programmierung: Verzweigung
[5] Linguistik: Bedingungssatz
Herkunft:
strukturell: Ableitung zum Stamm des Verbs bedingen mit dem Suffix (Derivatem) -ung
etymologisch: im 16. Jahrhundert = rechtliche Abmachung, Vereinbarung
Synonyme:
[1] Voraussetzung
[2] Umstände, Verhältnisse
[5] Konditionalsatz
Beispiele:
[1] In Deutschland ist das Abitur die Bedingung für die Aufnahme eines Studiums an einer Hochschule.
[1] „Er kann Bedingungen stellen.“
[2] Er arbeitet unter schwierigsten Bedingungen.
[2] „Vor über 50 Jahren führte der amerikanische Chemiker Stanley Miller ein Experiment durch, um die Bedingungen auf der frühen Erde zu imitieren.“
[2] „Aufgrund sich ändernder klimatischer Bedingungen machen tropische Wälder Buschformationen Platz und diese wiederum Wüsten.“
[2] „Die Bedingungen waren wie geschaffen für Malariamücken, sodass viele Siedler der Krankheit zum Opfer fielen.“
[3] Die Bedingung ist ein Begriff in der juristischen Fachsprache und bezeichnet eine Wirksamkeitserfordernis.
[4] Da diese Bedingung nie eintrifft, ist der für sie vorgesehene Kode ein toter Kode.
[5] Es gibt viele Arten von Bedingungssätzen. Ein gutes Beispiel: Wenn sie kommt, spreche ich mit ihr.
Übersetzungen:


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