Befall
Substantiv, m:

Worttrennung:
Be·fall, Plural: Be·fäl·le
Aussprache:
IPA [bəˈfal]
Bedeutungen:
[1] das Auftreten von biologisch aktiven Organismen an Orten, an denen sie unerwünscht sind oder Schaden verursachen
[2] das Eindringen von Schadsoftware in Computersysteme
Beispiele:
[1] Viele Menschen führen einen Befall mit Kopfläusen auf mangelnde Hygiene zurück und schämen sich. Dabei hat das eine mit dem anderen nichts zu tun!
[1] „Bei Matjes wird im niederländischen Lebensmittelrecht ein Tiefkühlen bei −45 °C vorgeschrieben, um einen Befall mit Nematoden auszuschließen, die bei dieser Temperatur zuverlässig abgetötet werden.“
[1] „Das Holz ist bei fortgeschrittenem Befall kreuz und quer von Fraßgängen durchzogen und weist an der Oberfläche kreisrunde Ausfluglöcher von ca. zwei bis drei Millimetern Durchmesser auf.“
[1] „Aufgrund ihres Alters sowie des Befalles mit der Miniermotte wird derzeit über das Fällen und Ersetzen der Bäume diskutiert.“
[1] "Wir wissen bereits, dass diese Meeresschnecken natürlicherweise gegen mikrobiellen Befall geschützt sind. Wahrscheinlich produzieren bestimmte Bakterien, die auf ihnen siedeln, einen Stoff mit antibiotischer Wirkung", so [Till] Schäberle [von der Universität Bonn].
[2] „Auch Java-Plugins zu deaktivieren, gar nicht erst zu installieren oder wenigstens aktuell zu halten vermindert die Wahrscheinlichkeit eines Befalls beträchtlich.“
[2] „Typischerweise tritt dies nach einem Befall durch einen Computervirus oder durch einen gezielten Einbruch durch Hacker (bzw. Cracker) auf.“
Übersetzungen:


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