begreifen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
be·grei·fen, Präteritum: be·griff, Partizip II: be·grif·fen
Aussprache:
IPA [bəˈɡʁaɪ̯fn̩]
Bedeutungen:
[1] etwas oder jemanden mit dem Verstand erfassen
[2] in sich begreifen: etwas umfassen, beinhalten
Herkunft:
Aus mittelhochdeutsch begrīfen, das wiederum aus althochdeutsch bigrīfan für mit dem Verstand ergreifen stammt. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.
Synonyme:
[1] durchdacht haben, durchdringen, erfassen, kapieren, nachvollziehen, verstehen
[2] aufweisen, beinhalten, einbegreifen, enthalten, umfassen
Gegenwörter:
[1] missverstehen
[2] entbehren
Beispiele:
[1] Der Junge benötigt noch etwas Zeit, bis er die Rechenart wirklich begreift.
[1] Der Junge begreift schnell.
[1] „Das Publikum im Saal begriff sofort und applaudierte.“
[1] „Die Linguistik sollte dies als Chance begreifen und sich in den entsprechenden öffentlichen Diskursen mit ihrem Fachwissen vernehmlich zu Wort melden.“
[1] „Für Schweitzer bedeutet es, ein geistiger Abenteurer zu sein, wie die Welt sie nötig hat, wenn man die Fähigkeit entwickelt, sein Vorhaben nicht als etwas Außergewöhnliches, sondern als etwas Selbstverständliches zu begreifen, bei dem man nur seine Pflicht erfüllt."
[1] Ein einmal wirklich begriffenes Konzept kann man dann immer wieder verwenden.
[2] Goethes Werk begreift eine ganze Epoche in sich.
Übersetzungen:


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