Belichtung
Substantiv, f:

Worttrennung:
Be·lich·tung, Plural: Be·lich·tun·gen
Aussprache:
IPA [bəˈlɪçtʊŋ]
Bedeutungen:
[1] Fotografie:
[1a] technisch: Licht, das für ein Foto in einer bestimmten Menge und Zeit auf einen Bildsensor oder einen Film gelassen wird. Die Belichtung wird dabei durch die Blende, die die Lichtmenge festlegt, und durch die Zeit, die durch den Verschluss reguliert wird, definiert.
[1b] das Aufnehmen/Schießen eines Fotos
[2] Architektur: Menge an Tageslicht, die in ein Gebäude (beispielsweise durch Fenster, Glaskuppeln, Glasfassaden, Lichthöfe) gelassen wird
Synonyme:
[1b] Aufnahme
Beispiele:
[1a] Wer ein Glasplatten-Unikat haben möchte, muss stillhalten: Die Belichtung dauert 20 Sekunden.
[1a] Messen Sie zuerst das Gegenlicht als Basis für die Belichtung, die wegen der Helligkeit f/5,6 bei 1/500 s sein könnte.
[1a] Bei Kameras können Sie in der Regel frei wählen, ob Sie die Belichtung lieber allein einstellen möchten oder ob Sie Ihre Kamera an der Arbeit teilhaben lassen, diese also zu Ihrem Assistenten machen.
[1a] Sie experimentierten mit Licht und Schatten, mit verschiedenen Perspektiven und mit speziellen Effekten bei der Belichtung oder der Entwicklung der Fotos.
[1a] Da haben wir früher ganz oft, wenn wir die richtige Belichtung nicht wussten oder so, haben wir ein Polaroid gemacht und das waren wunderbare Dinger.
[1a] Einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren für gute Landschaftsfotografie ist die richtige Belichtung jeder Aufnahme. Doch für zu viele Fotografen heißt richtige Belichtung, ungeprüft zu akzeptieren, was die Kameraautomatik für richtig hält.
[1b] „[…] ich versuche, [das Bild] zweidimensional zu sehen, schwarz-weiß zu sehen, und ich zerlege es mir in geometrische Formen, Diagonalen, Waagerechten, Vertikalen, Kreisen, Rechtecken. Und dann irgendwann mache ich drei, vier Belichtungen.
[1b] Darüber kehrte er zurück zur Malerei, machte Belichtungen auf großformatige Photoleinwand und übermalte diese.
[2] Während Gartner weltweit einen Trend zur gut gemachten Glasfassade sieht, sollte nach Eicke-Hennigs Ansicht bald damit Schluss sein. „Man muss Glas wieder bescheiden einsetzen, eben zur Belichtung.
[2] Zur Erzeugung von Lichteffekten, die als schön empfunden werden sollen, ist sowohl die Belichtung mit Tageslicht als auch die Beleuchtung mit künstlichem Licht geeignet. Bei der Belichtung werden zumeist die Anordnung von Fenstern in Gebäuden und deren spezielle Beschaffenheit ausgenutzt.
[2] Abweichend von der traditionellen Bauweise können in der modernen Architektur Höfe auch mit einem Glasdach überdeckt sein, die natürliche Belichtung und der Raumeindruck sind in diesem Fall bei der Zuordnung ausschlaggebend.
Übersetzungen:


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