bergsteigen
Verb, [[unregelmäßig:

Flexion

Worttrennung:
berg·stei·gen, Präteritum: berg·stieg, Partizip II: berg·ge·stie·gen
Aussprache:
IPA [ˈbɛʁkˌʃtaɪ̯ɡn̩]
Bedeutungen:
[1] überwinden größerer Höhenunterschiede in Gebirgslandschaften, meist mit sportlichem Hintergrund
Herkunft:
zusammengesetzt aus dem Substantiv Berg und dem Verb steigen (auf einen Berg steigen)
Beispiele:
[1] Franz kann zwar nicht gut schwimmen, dafür aber meisterhaft bergsteigen.
[1] Mein Opa ist eigentlich schon immer berggestiegen, und dabei ist er auf so manchen Berg gestiegen.
[1] Leider war Leonhard, wenn er mit sich über diese Dinge zu Rate ging, nur immer im Zweifel, ab man „er bergstieg" oder „er stieg Berg" sagte. In der Verzweiflung zog er sogar „er bergsteigte" in Betracht.
Übersetzungen:
Bergsteigen
Substantiv, n:

Worttrennung:
Berg·stei·gen, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈbɛʁkˌʃtaɪ̯ɡn̩]
Bedeutungen:
[1] einfaches Bergwandern, alpines Klettern oder sogenanntes Höhenbergsteigen in den sauerstoffarmen Regionen der Sieben- und Achttausender
Beispiele:
[1] „Was die Erfahrung des Bergsteigens zu einer Metapher des Lebens überhaupt werden lässt und sogar noch zum Sinnbild für die Suche nach dem ewigen Seelenheil, ist die Verbindung der kulturell positiv besetzten Vorstellung der Höhe mit der Abforderung einer körperlichen Leistung.“
[1] „Auch beim Bergsteigen lässt sich heute manch gut zahlender fitnessschwacher Tourist nicht nur auf das Matterhorn, sondern sogar auf den Everest am kurzen Seil hinaufschleppen.“
[1] „Bergsteigen heißt nicht nur Klettern: Wenn sich Bergsteiger zum Gipfel aufmachen, müssen sie auch wegloses Gelände, Felswände, Schneefelder und Gletscher überwinden.“
[1] „Zu oft werden die Gefahren beim Bergsteigen von Laien unterschätzt, sagt Ernst Vogt, Leiter der Bergsteigerredaktion beim Bayerischen Rundfunk.“
Übersetzungen:


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