Besen
Substantiv, m:

Worttrennung:
Be·sen, Plural: Be·sen
Aussprache:
IPA [ˈbeːzn̩]
Bedeutungen:
[1] Arbeitsgerät zur Reinigung, auf welchem Borsten (aus Tierhaar oder Kunststoff) auf einem Träger, Schaft (aus Holz, Kunststoff oder Metall) aufgebracht und das mit einem Stiel versehen ist; in der einfachsten Form Reisigbündel, Rutenbündel oder Strohbündel mit oder ohne Stiel
[2] abwertend: für ein zänkisches, streitsüchtiges Kind oder zänkische, streitsüchtige Frau
[3] ein Anschlagmittel aus gebündelten Stahldrähten beim Schlagzeug und anderen Perkussionsinstrumenten
[4] schwäbisch: Kurzbezeichnung für eine Besenwirtschaft
Herkunft:
von germ., ae., afries., as., ahd.: *besamō, *besamō, *besama, *besaman, *besmō, *besmō, *besma, *besman; westgerm., ahd.: besmo, besamo; mhd.: beseme, besem, besme; vgl.: besom, bezem
Synonyme:
[1] Kehrbesen
[3] Jazzbesen
[4] Straußwirtschaft
Beispiele:
[1] „In die Ecke,
Besen! Besen!
Seids gewesen!
Denn als Geister
Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister.“
aus „Der Zauberlehrling“ von (1749-1832)
[2] Da hast du aber einen Besen geheiratet!
[3] Die Besen kommen vor allem im Jazz zum Einsatz.
[4] Nach der Besichtigung könnten wir ja noch in einem Besen einkehren.
Redewendungen:
ich fresse einen Besen
mit eisernem Besen kehren
neue Besen kehren gut
flotter Besen
Übersetzungen:


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