Blaupause
Substantiv, f:

Worttrennung:
Blau·pau·se, Plural: Blau·pau·sen
Aussprache:
IPA [ˈblaʊ̯ˌpaʊ̯zə]
Bedeutungen:
[1] eine durch Hektographie oder durch das Verwenden von (blauem) Durchschreibepapier, der sogenannten Pause#Substantiv,_f_2|Pause, hergestellte Kopie eines Dokumentes
[2] übertragen: eine Grundidee, die als Vorlage zur Umsetzung von etwas herangezogen wird
Herkunft:
Determinativkompositum aus dem Adjektiv blau und dem Nomen Pause#Substantiv,_f_2|Pause, wobei Pause Substantiv zum Verb pausen „eine Pause anfertigen, kopieren“ ist
Beispiele:
[1] Reich mal bitte die Blaupause rüber.
[1] „Einen Findlingsblock unter den niedrigen Ästen einer mächtigen Eiche, die später den Patio überschirmen würde, als Tisch benutzend, vertieften er und Leon sich dann eine Stunde lang in die Blaupausen, die er sich aus Chicago von einer Firma für Hochbaubedarf hatte kommen lassen.“
[2] „Dieses Programm wäre eine gute Blaupause für ein neues Konjunkturprogramm. Stattdessen lässt die Kanzlerin "branchenspezifische Lösungen" prüfen.“
[2] „Lord of Ultima könnte eine Blaupause für die Zukunft sein: Das Online-Rollenspiel soll sich über den Verkauf von allerlei virtuellen Hilfsmitteln finanzieren.“
[2] „Die Blaupause für die neue polnische Fabrik lieferte jedoch oft nicht das Stammwerk. Meist fungierte die jeweils neuste Fabrik im Konzernverbund als Blaupause, also der jeweils aktuellste Vorläufer.“
[2] „Die Reichsverfassung, die von der Nationalversammlung 1919 in der Stadt Weimar verabschiedet worden war, wirkte zu großen Teilen wie eine negative Blaupause, auf der das Grundgesetz bewusst anders konstruiert worden ist.“
Übersetzungen:


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