Brösel
Substantiv, m/n:

Worttrennung:
Brö·sel, Plural: Brö·sel
Aussprache:
IPA [ˈbʁøːzl̩]
Bedeutungen:
[1] kleiner Teil eines festen Stoffes, meist eines Gebäcks; Krümel
[2] nur im Plural, bayrisch und österreichisch, kurz für: Semmelbrösel
Herkunft:
im 16. Jahrhundert durch Kürzung von frühneuhochdeutsch „bröslein“ (Diminutiv zu Brosame) entstanden
Synonyme:
[1] Krume, Krümchen, Krümel
[2] Panierbrot, Paniermehl, Semmelbrösel, Semmelmehl, Weckmehl
Beispiele:
[1] In der Küche liegen überall Brösel.
[2] Gerade wollte ich Schnitzel panieren und jetzt sind keine Brösel mehr im Haus.
Übersetzungen: Substantiv, n Toponym: Worttrennung:
Brö·sel, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈbʁøːzl̩]
Bedeutungen:
[1] deutscher Name der tschechischen Gemeinde Brzice
Beispiele:
[1] In Brösel leben heute knapp 200 Menschen.
[1] „Während Brösel noch zum Protektorat gehörte, lagen Komarow und Prorub bereits im deutschen Landkreis Trautenau.“



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