Brand
Substantiv, m:

Worttrennung:
Brand, Plural: Brän·de
Aussprache:
IPA [bʁant]
Bedeutungen:
[1] unkontrolliertes Feuer
[2] umgangssprachlich: großer Durst
[3] das Absterben und Verfaulen von Körperstellen und Körperteilen, normalerweise hervorgerufen durch unzureichende Durchblutung, Infektionen oder Thrombosen
[4] das Ausbrennen von Keramik
[5] Botanik: Kurzform für die Pflanzenkrankheiten Feuerbrand oder Bakterienbrand
[6] alkoholisches Getränk (Branntwein) aus vergorenem Obst, Getreide oder Zuckerrohr
Herkunft:
althochdeutsch prant, prentî, mittelhochdeutsch brantBrennen, Brandstiftung, brennendes Holzscheit“; wird seit dem 16. Jahrhundert auch für krankhafte Veränderungen bei Menschen, Tieren und Pflanzen verwendet
Synonyme:
[1] Feuer, Schadfeuer
[3] Gangrän
[4] Sinterung
[5] Bakterienbrand, Feuerbrand
Beispiele:
[1] Der Brand verursachte einen großen Schaden.
[1] Auf einem Balkon in Wien-Donaustadt geriet eine Kühltruhe in Brand.
[1] Doch keine Weltstadt ist jemals von einer solchen Doppelkatastrophe heimgesucht worden, wie sie London im Pestjahr 1665 und gleich darauf mit dem großen Londoner Brand von 1666 getroffen hat.
[1] Aus irgend einem Grund ist die Vorstellung beliebt, daß Menschen von selbst in Brand geraten können.
[1] Kaum ist diese ohngeschlachte Dornstauden zu solcher Ehr gelangt, da hat sie sich alsobald übernommen, die Untergebnen mit Feur und Brand verzehrt, auch alles unter sich über sich, d. h. durcheinander, geworfen.
[2] Ich habe einen riesigen Brand.
[3] Brand tritt meistens in und an den Extremitäten auf.
[4] „Der Brand verleiht Ihrer Arbeit eine wesentlich höhere Überlebenschance, denn der ungebrannte, nur getrocknete Ton ist extrem empfindlich.“
[5] „Die Lage ist katastrophal. Der Super-GAU im Obstbau ist eingetreten. Wir haben einen flächendeckenden Brand!”, sagen die Pflanzenschutz-Fachleute der Ostschweiz.
Redewendungen:
etwas in Brand setzen/etwas in Brand stecken
Übersetzungen: Substantiv, n, Toponym: Worttrennung:
Brand, kein Plural
Aussprache:
IPA [bʁant]
Bedeutungen:
[1] ein Stadtteil, ein Ortsteil von Aachen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
[2] historisch: bis 1912 eigene Stadt, heute ein Ortsteil von Brand-Erbisdorf, Sachsen, D
Beispiele:
[1] Ich wohne in Brand.
[1] „Symbol des Stadtteils Brand ist der Brander Stier, dessen Bronzestatue auf dem Marktplatz steht.“
[2] „Zu Beginn des 20. Jahrhunderts endete die lange Tradition des Silberbergbaus um Brand, wo ein Viertel der gesamten Silberausbeute Sachsens gewonnen wurde.“



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