Bresche
Substantiv, f:

Worttrennung:
Bre·sche, Plural: Bre·schen
Aussprache:
IPA [ˈbʁɛʃə]
Bedeutungen:
[1] veraltend: von den Angreifern erzeugte und womöglich nutzbare Lücke in einer Verteidigungsanlage
[2] heute meist im übertragenen Sinne: Ausfall, Lücke
Herkunft:
Übernommen aus dem Französischen brèche, das seinerseits aus dem Germanischen kam.
Beispiele:
[1] Wütende Krieger stürmten durch die von Mineuren erzeugte Bresche in der Mauer.
[2] Nachdem der Spieler ausgefallen war, musste ein Ersatzmann in die Bresche springen.
Redewendungen:
Der Wahrheit eine Bresche! - Ausruf einer Person, die die verkannte Wahrheit zur Geltung bringen will.
sich in die Bresche werfen - durch großen eigenen Einsatz helfen, wo es Not tut
sein Leben in die Bresche werfen - tollkühn das eigene Leben einsetzen
für jemanden eine Bresche schlagen - jemandem zum Erfolg verhelfen
in die Bresche springen/für etwas in die Bresche springen/für jemanden in die Bresche springen, für jemanden in die Bresche treten - für jemanden einspringen, jemanden zu dessen Nutzen vertreten
Übersetzungen:


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