Bude
Substantiv, f:

Worttrennung:
Bu·de, Plural: Bu·den
Aussprache:
IPA [ˈbuːdə]
Bedeutungen:
[1] kleine Verkaufsstelle; Kiosk
[2] umgangssprachlich: kleines, meist minderwertiges Gebäude
[3] umgangssprachlich, salopp: studentische Wohnunterkunft, Kinderzimmer, Jugendzimmer
[4] umgangssprachlich, Fußball: erzielter Treffer
Herkunft:
mittelhochdeutsch buode. Das Wort ist seit dem 13. Jahrhundert belegt.
Synonyme:
[1] Butik, Boutique, Butike, Laden, Geschäft, Kiosk, Kneipe; Shop
[4] Tor, österreichisch, schweizerisch: Goal
Beispiele:
[1] Die Buden auf dem Markt schützen nur notdürftig gegen schlechtes Wetter.
[1] „Die Gassen sind voll von Buden und Marktständen.“
[2] Diese alte Bude fällt wohl bald in sich zusammen.
[3] Wir können uns heute auf meiner Bude zusammensetzen, um zu lernen.
[3] „Es kommt ein verfluchter Augenblick, wie Franz eine Bude hat und die Wirtin ihm die Anmeldung auf den Tisch legt.“
[3] „Ich fand eine Bude in einem kleinen Hotel, der Eigentümer war ein Weißrusse.“
[4] In dieser Saison hat er schon neun Buden gemacht.
Redewendungen:
sturmfreie Bude () – eine Wohnung/ein Haus, was von Eltern für einen kurzen Zeitraum (beispielsweise einen Abend, ein Wochenende) nicht benutzt wird und dann Jugendlichen/den eigenen Kindern zur freien Verfügung steht
Übersetzungen:


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