Dünkel
Substantiv, m:

Worttrennung:
Dün·kel, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈdʏŋkl̩]
Bedeutungen:
[1] unangemessen hohe Selbstbeurteilung
Herkunft:
frühneuhochdeutsche Ableitung des 16. Jahrhunderts zu älterem dunc „Bedünken, Meinung“ mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -el
Beispiele:
[1] Ihr habt einen viel zu großen Dünkel.
[1] „Denn auch wenn Guttenberg es immer wieder anders zu formulieren sucht, der Dünkel bricht sich in seinen Worten immer wieder Bahn.“
[1] „Solchen Dünkel hegte auch Patriarch Calixtus, der im Jahr 737 seine Residenz von Cormòns nach Forum Iulii verlegte.“
[1] „Bei solchen großen Erscheinungen von Facharroganz zu sprechen, wäre höchst unangebracht; aber im allgemeinen kommt mit der Würde der Dünkel.“
Übersetzungen:


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