Denkmal
Substantiv, n:

Worttrennung:
Denk·mal, Plural 1: Denk·ma·le, Plural 2: Denk·mä·ler
Aussprache:
IPA [ˈdɛŋkˌmaːl]
Bedeutungen:
[1] Objekt, das errichtet wurde, um an eine bestimmte Person, ein Geschehen oder Ähnliches zu erinnern
[2] Objekt, das von früheren Zeiten Zeugnis ablegt und aufgrund seiner künstlerischen oder kulturellen Bedeutsamkeit von öffentlichem Interesse ist
Herkunft:
im 16. Jahrhundert als Lehnübersetzung des neutestamentlich-griechischen μνημόσυνον „Gedächtnis, Denkmal“ gebildet
Beispiele:
[1] „Wohl fielen die Inschriften auf den Denkmälern den Arabern auf; allein deren Deutungsversuche kamen über sinnlose Phantastereien nicht hinaus.“
[1] „Wir kamen dann zum ersten Denkmal, es war das Denkmal einer trauernden Mutter, die wegen ihrer gefallenen Söhne bittere Tränen vergießt.“
[1] „Denkmal für die gefallenen Luftschiffer: Am 1. Juli 1900 wagte Graf Zeppelin den ersten Flug mit dem nach ihm benannten Fluggerät über den Bodensee.“
[1] „Wir spazieren durch die Innenstadt, sehen noch einige Denkmäler zu Ehren Gutenbergs und stellen uns an einer Eisdiele an.“
[2] „Denkmäler sind Gegenstände, die mehr oder weniger zufällig die Zeiten überdauert haben und denen nunmehr schon allein wegen ihres Alters Denkmalcharakter zukommt.“
[2] „Nur die jüdischen Friedhöfe zeugen als Denkmale in Dresden noch vom Judentum.“
[2] „Vom Dach eines dieser Denkmäler aus zeigt Düsterdick, was er vorhat.“
Übersetzungen:


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