Derivationsaffix
Substantiv, n:

Worttrennung:
De·ri·va·ti·ons·af·fix, Plural: De·ri·va·ti·ons·af·fi·xe
Aussprache:
IPA [deʁivaˈt͡si̯oːnsˌʔafɪks], [deʁivaˈt͡si̯oːnsʔaˌfɪks]
Bedeutungen:
[1] Linguistik: ein gebundenes grammatisches Morphem, das man an ein Lexem (Wort) anfügen kann und so ein neues Lexem/Wort, eine Ableitung, gewinnt/erzeugt
Herkunft:
Determinativkompositum, zusammengesetzt aus Derivation (Ableitung/Herleitung), Fugenelement -s und Affix
Synonyme:
[1] Ableitungsaffix, Ableitungsmorphem, Derivatem, Derivativ, Derivationsmorphem, Wortbildungsaffix, Wortbildungsmorphem
Gegenwörter:
[1] Flexionsaffix
Beispiele:
[1] Das Derivationsaffix „un-“ bedeutet „nicht“. Mit diesem Derivationsaffix kann man aus dem Wort „Tiefe“ das Wort „Untiefe“ ableiten.
[1] „Die beiden UK (= unmittelbare Konstituenten) werden unterschieden als Derivationsbasis und Derivationsaffix (oder Derivatem.“
[1] „Will man Wortbildungsaffixe, auch Ableitungs- oder Derivationsaffixe, Ableitungs- oder Derivationsmorpheme, »Formantien (Singular: Formans, d. h. ‚bildendes Morphem‘), Formationsmorphem oder - vorschlagsweise - Derivateme […] genannt« (Erben 1993, S. 26)), von Wörtern und Konfixen abgrenzen, sind hierfür ausschließlich morphologische Kriterien ausschlaggebend…“
Übersetzungen:


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