Disziplin
Substantiv, f:

Worttrennung:
Dis·zi·p·lin, Plural: Dis·zi·p·li·nen
Aussprache:
IPA [dɪst͡siˈpliːn]
Bedeutungen:
[1] ohne Plural: ein auf Ordnung bedachtes Verhalten
[2] Teilgebiet eines Betätigungsfelds, zum Beispiel der Wissenschaft, Schule oder des Sports
Herkunft:
im 19. Jahrhundert von lateinisch disciplinaLehre, Zucht, Schule“ entlehnt
Synonyme:
[1] Benehmen, Diszipliniertheit, veraltet: Zucht
[2] Fachgebiet, Fachrichtung, Spezialgebiet
Gegenwörter:
[1] Disziplinlosigkeit, Undiszipliniertheit, Ungehorsam
Beispiele:
[1] Nur solche Politiker können wir wirklich gebrauchen – und nur solche Abgeordnete verlangt das Grundgesetz wider alle praktische Enttäuschung: Menschen, die autonom und authentisch entscheiden – selbst dann, wenn sie sich einer Disziplin unterziehen.
[1] Von der Tänzerin zur Ikone: Madonna setzte 1983 die Standards für alle authentischen Popsängerinnen und brachte Disziplin in die vertrödelte Ära des Post-Punk.
[1] Disziplin, sagt Janet Jackson, sei Teil der Familien-Kultur gewesen, mit der sie geboren wurde.
[2] Manche der Geisteswissenschaftler unter den Professoren hätten überhaupt zum ersten Mal mit den Kollegen anderer Disziplinen über Möglichkeiten der Zusammenarbeit gesprochen.
[2] Als erster Asiat erhielt der Wirtschaftswissenschaftler Amartya Sen 1998 den Nobelpreis. Der in Harvard lehrende Inder geht die großen philosophischen Fragen seiner Disziplin an.
[2] Ähnlich wie beim Biathlon werden zwei Disziplinen vereint: vier Minuten Schach, drei Minuten Boxen, wieder Schach et cetera.
[2] „Die erklärt auch das Interesse verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen an den Flurnamen.“
[2] „Es gibt heute sogar eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der menschlichen Bereitschaft, ein Risiko einzugehen, auseinandersetzt: die Wagnisforschung.“
Übersetzungen:


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