Donnerbalken
Substantiv, m:

Worttrennung:
Don·ner·bal·ken, Plural: Don·ner·bal·ken
Aussprache:
IPA [ˈdɔnɐˌbalkn̩]
Bedeutungen:
[1] Soldatensprache, derb: behelfsmäßiger Abort zum Verrichten des Toilettenganges aus einem Brett über einer Versitzgrube
[2] Soldatensprache, derb: das Brett zum Draufsetzen
Herkunft:
Das Wort ist in der Soldatensprache laut Küpper seit 1914 belegt.
Determinativkompositum, aus dem Bestimmungswort, das entweder das Substantiv Donner oder der Stamm des Verbs donnern ist, und dem Grundwort Balken
Synonyme:
[1] Klo, Plumpsklo, derb: Kackbalken; siehe auch:
Beispiele:
[1] „Ich zog die Bank über das Loch, setzte mich wie auf einen Donnerbalken, begann lustlos zu blättern.“



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