Drogenszene
Substantiv, f

Worttrennung:
Dro·gen·sze·ne, Plural: Dro·gen·sze·nen
Aussprache:
IPA [ˈdʁoːɡn̩ˌst͡seːnə]
Bedeutungen:
[1] Soziologie: Milieu, in dem man zum Drogenhandel oder -konsum von illegalen Drogen zusammenkommt
Herkunft:
Determinativkompositum, zusammengesetzt aus dem Substantiv Droge, dem Fugenelement -n und dem Substantiv Szene''
Synonyme:
[1] Drogenmilieu, Rauschgiftszene
Beispiele:
[1] „Mit der Industrialisierung ließen sich ausländische Arbeiter in der Keupstraße nieder, weitere kamen mit dem Wirtschaftswunder. In den siebziger Jahren gehörte die Straße der Drogenszene, Wohnungen vergammelten, Läden standen leer. Schließlich mieteten sich türkische Existenzgründer ein, und die Entwicklung zu einem türkischen Handels- und Dienstleistungszentrum begann.“
[1] „Seit die offene Drogen- und Alkoholikerszene in der Winterthurer Innenstadt geräumt wurde, wird der Merkurplatz beim Stadtpark nur wenig von der Bevölkerung genutzt. Mit dem Projekt «Merkur» soll der einstige Schandfleck nun wieder zu einem lebendigen Teil der Altstadt werden.“
[1] „Drogenszenen treten besonders deutlich in Großstädten und Metropolen hervor. Im Extremfall kann es zur Entwicklung einer offenen Drogenszenen kommen, bei der Handel und Konsum nicht mehr im Verborgenen, sondern in der Öffentlichkeit stattfinden. Typische Drogenszenen bildeten sich früher in manchen Großstädten an Bahnhöfen. Sie wurden jedoch in den vergangenen Jahren durch Intervention der Deutschen Bahn oft in die angrenzenden Bahnhofsviertel verdrängt.“
Übersetzungen:


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