Einwurf
Substantiv, m:

Worttrennung:
Ein·wurf, Plural: Ein·wür·fe
Aussprache:
IPA [ˈaɪ̯nˌvʊʁf]
Bedeutungen:
[1] Sport: regelkonformer Wurf eines Fußballs, Handballs, Basketballs oder Pucks beim Eishockey in das unterbrochene Spiel
[2] Einwerfen eines Gegenstandes in eine dafür vorgesehene Öffnung
[3] Öffnung für das Einwerfen eines Gegenstandes
[a] am Briefkasten
[b] am Automaten
[4] (spontane) Zwischenbemerkung bei einer Diskussion
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Substantivs zum Stamm des Verbs einwerfen durch implizite Ableitung
Synonyme:
[1] Outeinwurf, Bully
[2] Einwerfen, Hineinwerfen
[3] Schlitz, Spalt
[3a] Briefkastenschlitz
[3b] Geldeinwurf
[4] Bedenken, Einspruch, Einwand, Einwendung, Protest, Widerspruch, Zwischenbemerkung, Zwischenfrage, Zwischenruf
Gegenwörter:
[1] Abwurf, Anwurf, Zuwurf
[2] Entleerung, Entnahme
[3] Absperrung, Schloß, Verschluss
[4] Applaus, Beifall, Zuspruch, Zustimmung
Beispiele:
[1] Der Torjäger war in der 40. Minute nach einem Einwurf und Scharner-Verlängerung zur Stelle, er donnerte den Ball unhaltbar ins kurze Kreuzeck zur 2:0-Führung.
[2] […] Dazu gehören spiegelndes Glas an den Fassaden, kostenpflichtige Toiletten mit Schiebetüren, die erst beim Einwurf einer Münze zur Seite gleiten und Geschäfte, deren Sortiment unter Reiseproviant fällt.
[3] Auf schwarzen Fronten von Parkscheinautomaten ist der Einwurf für die Münzen nur schwer zu erkennen.
[4] Zugegeben, der Einwurf ist berechtigt: Was hat ein Thema wie die Vergabekultur im Feuilleton zu suchen?
Übersetzungen:


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