Endung
Substantiv, f:

Worttrennung:
En·dung, Plural: En·dun·gen
Aussprache:
IPA [ˈɛndʊŋ]
Bedeutungen:
[1] Linguistik: grammatisches Morphem (Suffix), das als Derivatem (Wortbildungsmorphem) oder Flexem (Flexionsendung) dient und an den Wortstamm angehängt wird.
[2] Dateiendung oder Top Level Domain
Herkunft:
Ableitung zum Stamm des Verbs enden mit der Endung (dem Suffix/Derivatem) -ung
Synonyme:
[1] Suffix, Wortendung
Gegenwörter:
[1] lexikalisches Morphem, Lexem, Wortstamm, Wortwurzel
Beispiele:
[1] „-st“ ist eine häufig verwendete Endung für die 2. Person Singular von Verben (Konjugation); „-lich“ eine häufig verwendete Endung zur Ableitung von Adjektiven.
[1] „Es stellte sich nicht nur heraus, daß sich die Formen dieser Sprachen in ebensolche Bestandteile zerlegen ließen, sondern vor allem, daß sich die gewonnenen Endungen und Suffixe der einzelnen Sprachen ebenso vergleichen ließen wie die fertigen Wortformen.“
[1] „Der ursprünglich als Suffix gebrauchte Themavokal ist im Germanischen fest mit der Endung verwachsen und wird mit ihr als Endung empfunden, so daß Flexionsübertragungen ihn stets mit übernehmen.“
[1] „Das mehrsprachige Milieu kann auf korrekte Deklination und genaue Endungen durchaus verzichten, weil diese Art Grammatik nur Kodierungsenergie frisst, die woanders viel dringender gebraucht wird, beispielsweise um Defizite im Wortschatz auszugleichen.“
[1] „‚Dúchenen‘ nennt man im Jiddischen diesen Vorgang mit einem Mischwort, in welchem eine deutsche Endung an den semitischen Stamm ‚duchan‘ gehängt ist.“
[2] Die Endung für Internetadressen aus Deutschland ist meistens .de.
[2] „Ein Anwendungsprogramm wie z. B. Word wird beim ersten Abspeichern einer neuen Datei als default die Endung ‚.doc‘ vorgeben.“
Übersetzungen:


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