Erinnye
Substantiv, f, Eigenname:

Worttrennung:
Erin·nye, Plural: Erin·ny·en
Aussprache:
IPA [eˈʁɪni̯ə]
Bedeutungen:
[1] griechische Mythologie: furchterregende, aber gerechte Rächerin, die Verbrecher hartnäckig verfolgt, bis diese ihre verdiente Strafe bekommen haben
Synonyme:
[1] Eumenide; römische Mythologie: Furie
Beispiele:
[1] „Aber obgleich die Rache des Vaters ihm vom Orakel befohlen worden war, so war doch auch wieder der Muttermord für sich ein Frevel wider die Natur, und die Götter konnten ihn nicht ungestraft lassen. So wurde denn zur Verfolgung des Alkmaion eine Erinnye gesandt und er mit Wahnsinn geschlagen.“
[1] „Die Meute der Erinnyen saß unerbittlich und unaufhörlich Gericht über mich. In meiner Not und zunehmenden Verwirrung erwog ich allen Ernstes, mir einen Anwalt zu nehmen, der mich gegen die Anwürfe verteidigen sollte […].“



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