Eselsohr
Substantiv, n:

Worttrennung:
Esels·ohr, Plural: Esels·oh·ren
Aussprache:
IPA [ˈeːzl̩sˌʔoːɐ̯]
Bedeutungen:
[1] Ohr eines Esels
[2] umgangssprachlich: abgeknickte Ecke eines Papierbogens oder einer Buchseite
Herkunft:
strukturell: Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus den Substantiven Esel und Ohr
Beispiele:
[1] „Im vierzehnten Jahrhundert gab es vier rheingauische Adelsfamilien, welche als Helmschmuck ihres Wappens ein Paar großer aufgereckter Eselsohren führten.“
[2] Immer dann, wenn [der italienische Filmemacher Pier Paolo] Pasolini keinen Stift zur Hand hatte, machte er Eselsohren in seine Bücher.
[2] Jörg hat in seinem Exemplar meines Buchs an den Stellen, die ihm gefallen haben, lauter Eselsohren gemacht.
[2] „[…] die wichtigen Dokumente, die auch lange Zeit vorgehalten werden müssen, die an einem zentralen Ort ohne unzählige Kopien und ohne Kaffeeflecken und ohne Eselsohren mal abzulegen, das ist schon durchaus sinnvoll […]“
[2] „Da haben Sie nun wenigstens was zu tun! Sie sollen die Zeitungen ganz genau eine nach der andern dem Datum nach ordnen, und Sie sollen sie ganz genau eine auf die andere legen, so daß sich nirgends ein Eselsohr in dem Packen findet, und daß nirgends eine Ecke von einem Blatt aus dem Packen heraussteht. Haben Sie soviel Verstand, um das zu begreifen?“
Übersetzungen:


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