Fahrrad
Substantiv, n:

Worttrennung:
Fahr·rad, Plural: Fahr·rä·der
Aussprache:
IPA [ˈfaːɐ̯ˌʁaːt]
Bedeutungen:
[1] durch das Treten von Pedalen angetriebenes Fahrzeug mit zwei in einer Spur hintereinander angebrachten Rädern
Herkunft:
  • strukturell:
Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs fahren und dem Substantiv Rad
Das Wort wurde Ende des 19. Jahrhunderts (1889) als Ersatzwort für Veloziped gebildet.
Synonyme:
[1] bundesdeutsch, Namibia umgangssprachlich: Bike
[1] bundesdeutsch, schweizerisch umgangssprachlich scherzhaft: Drahtesel
[1] bundesdeutsch umgangssprachlich scherzhaft: Drahtross, Esel, Hirsch, Mühle, Ross, Stahlross, Tretesel, Tretmühle, Tretross, fahrbarer Untersatz
[1] bundesdeutsch salopp abwertend: Eierschaukel
[1] bundesdeutsch landschaftlich, Namibia umgangssprachlich: Fiets
[1] bundesdeutsch umgangssprachlich: Flitzeped
[1] schweizerisch: Velo
[1] norddeutsch; sondersprachlich (Rotwelsch, speziell Masematte): Leeze
[1] pfälzisch: Dräsine, Velo; veraltet: Bizykel, Bizyklett
[1] Rumänien: Bizikel
[1] Namibia, Südafrika (KwaZulu-Natal): Bicycle
[1] Brasilien (Rio Grande do Sul): Biciclet/Bicyclette/Bisiklät, Zweirad
[1] veraltet: Veloziped
Gegenwörter:
[1] Rikscha
[1] Moped, Motorrad
Beispiele:
[1] Er hat ein neues Fahrrad geschenkt bekommen.
[1] Während des Sommers pflegten mein Freund und ich mit den Fahrrädern auf die Hügel unseres Dorfes zu steigen.
[1] „Hierher, in die Auer Dult, mündeten die meisten Sachen, die im Kleinleben Münchens mitgespielt hatten: Möbel, Kleider, Schmuck, Geschirr, Bücher, Nachtstühle, Kinderspielzeug, alte Akten, Brillen, Betten, Fahrräder, Gebisse.“
[1] „Er war vom Fahrrad abgestiegen und schob es.“
[1] „Ich schwang mich aufs Fahrrad.
[1] „Ich stehe da nun mit meinem Fahrrad unter seinem Kutschbock und gucke rauf zu ihm, und er guckt von seinem Kutschbock runter auf mein Fahrrad.
[1] „Der Vater sucht sein Fahrrad hervor, das er von Onkel Hugo geerbt hat.“
[1] „Ich nahm mir mein Fahrrad und radelte los.“
[1] „Er führte sie durch den Hinterausgang hinaus zum Zaun, an dem ein Fahrrad lehnte.“
[1] „Kaum hatte ich mich vor den Spiegel gesetzt, fragte die Friseuse : »Und, bist du mit dem Fahrrad gekommen?«“
[1] „Sie küßten sich, bis das Klingeln eines Fahrrads sie zwang, sich loszulassen und an den Wegrand zu stellen.“
[1] „Ich sitze auf dem Fahrrad, das wir morgens gefunden haben. Es wurden viele Fahrräder gefunden.“
[1] „Ich zog den Kopf ein, Steinchen prasselten auf den Mülltrenner und abgestellte Fahrräder.
[1] „Auf dem Sattel eines Fahrrads bewegte sich ein übergestülptes Stück Plastik sanft im Wind.“
[1] „Ein Fahrrad muss zu einer Frau passen wie ihre Garderobe.“
[1] „Mit Fahrrädern kommt man überall durch.“
[1] „Sie stehen eng an die Wand gepreßt, die Fahrräder dicht an sich herangezogen.“
[1] „Fahrräder zu leihen war kein Problem, und pro Rad kostete es nur eine Krone für einen ganzen Tag.“
[1] „Ich sehe, wie er auf der Straße mit dem Fahrrad davonfährt.“
Redewendungen:
[1] als ob in China ein Fahrrad umfällt/als wenn in China ein Fahrrad umfällt
[1] als ob in Peking ein Fahrrad umfällt/als wenn in Peking ein Fahrrad umfällt
Übersetzungen:


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