federn
Verb:

Flexion

Worttrennung:
fe·dern, Präteritum: fe·der·te, Partizip II: ge·fe·dert
Aussprache:
IPA [ˈfeːdɐn]
Bedeutungen:
[1] historisch, Form der Bestrafung: (einen Verurteilten mit Teer einstreichen und danach) mit Vogelfedern bewerfen
[2] nachgeben, wenn etwas einem Druck ausgesetzt wird, und danach wieder in die ursprüngliche Form zurückkehren
[3] mit Bauteilen ausstatten, die sich verformen, (Federn), und so mechanische Energie aufnehmen
[4] Jägersprache: mit einem Schuss nicht voll treffen (nur das Gefieder oder Rückenwirbelfortsätze)
Herkunft:
vom Substantiv Feder
Beispiele:
[1] „Wie lange dauerte es, einen Mann zu teeren und zu federn? Es war ein grausamer Brauch. Eine rituelle Demütigung. Zieh einen Mann nackt aus, bestreich ihn mit Teer und bewirf ihn dann mit Federn.“
[2] „»Komm, wir laufen um die Wette,« rufe ich, und River trabt neben mir her, und der nasse Boden federt beim Laufen unter unseren Füßen.“
[3] „Die verknoteten Blätter, an denen die Kolben hingen, wurden auseinandergelöst und in Laubsäcke abgefüllt, die man im Bett verwendete. Das gab Laubsäcke, die richtig gefedert waren wie eine gefederte Matratze.“
Übersetzungen:


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