feige
Adjektiv:

Worttrennung:
fei·ge, Komparativ: fei·ger, Superlativ: am feigs·ten
Aussprache:
IPA [ˈfaɪ̯ɡə]
Bedeutungen:
[1] ohne Mut, sich von Angst vor Gefahr leiten lassen
[2] abwertend: gemein, hinterhältig
Herkunft:
mittelhochdeutsch veige, althochdeutsch feig(i), von germanisch *faigija-, „todgeweiht“, vergleiche gleichbedeutend englisch fey, isländisch feigur, altfriesisch fāch, davon übertragene Bedeutung „sich wie todgeweiht verhaltend“, im Deutschen zunächst „verhasst“, später „verzagt“; vermutlich zu indogermanisch *peiḱ-, „herrichten, schmücken“, durch Bedeutungsverengung eines davon abgeleiteten Adjektivs, möglicherweise germanisch *faiha-, sonst „bunt“, vergleiche Feh
Synonyme:
[1] ängstlich, hasenfüßig
Gegenwörter:
[1] mutig
Beispiele:
[1] Er hat sich feige vor der Auseinandersetzung gedrückt.
[1] „Und dieser feige Verräter spuckte sofort alles aus, was er wußte, ohne die geringste Kleinigkeit auszulassen.“
Übersetzungen: Deklinierte Form: Worttrennung:
fei·ge
Aussprache:
IPA [ˈfaɪ̯ɡə]
Grammatische Merkmale:
  • Nominativ Singular Femininum der starken Deklination des Positivs des Adjektivs feig
  • Akkusativ Singular Femininum der starken Deklination des Positivs des Adjektivs feig
  • Nominativ Plural alle Genera der starken Deklination des Positivs des Adjektivs feig
  • Akkusativ Plural alle Genera der starken Deklination des Positivs des Adjektivs feig
  • Nominativ Singular alle Genera der schwachen Deklination des Positivs des Adjektivs feig
  • Akkusativ Singular Femininum der schwachen Deklination des Positivs des Adjektivs feig
  • Akkusativ Singular Neutrum der schwachen Deklination des Positivs des Adjektivs feig
  • Nominativ Singular Femininum der gemischten Deklination des Positivs des Adjektivs feig
  • Akkusativ Singular Femininum der gemischten Deklination des Positivs des Adjektivs feig

Feige
Substantiv, f:

Worttrennung:
Fei·ge, Plural: Fei·gen
Aussprache:
IPA [ˈfaɪ̯ɡə]
Bedeutungen:
[1] Botanik, Gastronomie: essbare, süße, fleischige Frucht des Feigenbaums
[2] Botanik: tropischer Baum oder Strauch aus der Gattung Ficus in der Familie der Maulbeergewächse
[3] Botanik: Vertreter der Gattung Ficus
Herkunft:
seit dem 8. Jahrhundert belegt; mittelhochdeutsch vīge, althochdeutsch fīga, entlehnt aus altokzitanisch figa, das aus vulgärlateinisch fīca ‚Feige‘ stammt, welches eine Femininbildung zu fīcus ‚Feigenbaum‘ ist. Das Wort ist wahrscheinlich eine Entlehnung aus dem Phönizischen, vergleiche biblisch-hebräisch paggâ (פַּגָּה) ‚Frühfeige‘, altsyrisch paggāʾ (ܦܓܐ) ‚Frühfeige; Maulbeer-Feige‘ und arabisch (mundartlich) فَجّ, فِجّ ‚unreif‘.
Synonyme:
[2] Feigenbaum, wissenschaftlich: Ficus carica
Beispiele:
[1] Als Trockenfrucht in der Weihnachtszeit ist die Feige allen wohlbekannt.
[1] „Wir tobten über die Hänge, kletterten auf Bäume, pflückten Maulbeeren, Brombeeren, Feigen und was sonst noch alles wuchs, und spielten Picknick.“
[1] „Ich war lange vor Skral aus dem Zimmer gegangen, hatte mich auf diese wackeligen Stühle gesetzt, mir einen starken Tee gekocht und aß Feigen und Ziegenkäse dazu.“
[2] An warmen Standorten und mit etwas gärtnerischer Pflege, können Feigen auch in Deutschland gedeihen.
[3] Feigen sind vor allem in den Tropen verbreitet.
Übersetzungen:


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