Fuchs
Substantiv, m:

Worttrennung:
Fuchs, Plural: Füch·se
Aussprache:
IPA [fʊks]
Bedeutungen:
[1] Zoologie: Vertreter einer Gruppe von bestimmten kurzbeinigen Arten der Familie der Hunde (Canidae)
[2] Zoologie: männlicher Fuchs[1]
[3] Zoologie: meist der Rotfuchs, Vulpes vulpes
[4] Kürschnerei: Pelz des Fuchses
[5] Pferd, bei dem Fell, Mähne und Schweif braun sind
[6] Zoologie: Tagfalter („Kleiner Fuchs“, „Großer Fuchs“)
[7] übertragen: ein kluger Mensch („schlauer Fuchs“)
[8] Studentensprache: ein angehendes Mitglied einer Studentenverbindung
[9] veraltet: eine Goldmünze
[10] eine Form des Sonnenbrandes an Blättern
[11] der Abzugskanal einer Feuerung zum Schornstein
[12] Amateurfunk: der Sender bei einer Fuchsjagd
[13] umgangssprachlich, in Kriminellen-Kreisen: 50 DM; inzwischen 50€
[14] umgangssprachlich: vor allem im Rheinland: Rothaariger
[15] Militär, Soldatenjargon: ein Rekrut in der Grundausbildung
[16] Farbe mit einem zusätzlichen Rotton
[17] Kartenspiel: die Spielkarte Karo Ass beim Kartenspiel Doppelkopf
Herkunft:
von indoeuropäisch puk-so-, germanisch fuhsaz, westgermanisch fukhs, althochdeutsch fuhs (um 1000), nordgermanisch fuhō, altnordisch fóa [Quellen fehlen]
Synonyme:
[1] in der Fabel: Reineke
[2] Fuchsrüde
[4] Fuchspelz
[7] Pfiffikus, Schlaufuchs
[9] Goldmünze
[15] Rekrut, Schulterglatze
Gegenwörter:
[1–3] Hase, Wolf
[8] Aktiver, Alter Herr, Bursche, Inaktiver
[15] Entlassungssoldat; umgangssprachlich: Abgänger, Ausscheider
Beispiele:
[1] Die Tante des Jungen ist schlau wie ein Fuchs.
[2] Der Fuchs jagt die Fähe.
[1, 3] Fuchs, du hast die Gans gestohlen – (Kinderlied)
[4] Fuchs ist wieder schwer im Kommen!
[5] „Welcher Farbe hat er?“ – „Das Pferd ist ein Fuchs.
[6] Während das Pfauenauge Feuchtigkeit liebt, hat der Fuchs es lieber trocken.
[7] Müller, der alte Fuchs, hat es wieder einmal geschafft!
[15] Schau sie an die Füchse, die fahren noch dreistellig (sinngemäß für: die haben noch mindestens 100 Tage zu dienen.
[16] Grimms Wörterbuch führt „rother Fuchs“, eine Bezeichnung für ein Blau mit Rotton, als Beispiel an.
[17] Und dann musste ich meinen Fuchs noch irgendwie unterbringen.
Redewendungen:
wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen – abgelegener Ort, wo überhaupt nichts passiert
Übersetzungen: Substantiv, m, f, Nachname: Worttrennung:
Fuchs, Plural 1: Fuchs, Plural 2: Fuch·sens
Aussprache:
IPA [fʊks]
Bedeutungen:
[1] deutschsprachiger Nachname, Familienname
Herkunft:
  1. Übername nach der Tierbezeichnung auf Grund der Schlauheit oder der roten Haare des Namensträgers;
  2. Berufsübername für einen Jäger oder einen Fuchspelze verarbeitenden Kürschner;
  3. Hausname „zum Fuchs“.
Beispiele:
[1] Frau Fuchs ist nett.
[1] Wir sind heute Abend bei Fuchs eingeladen.
[1] Frau Fuchs ist ein Genie im Verkauf.
[1] Herr Fuchs wollte uns kein Interview geben.
[1] Die Fuchsens fahren heute nach Reinickendorf.
[1] Der Fuchs trägt nie die Schals, die die Fuchs ihm strickt.
[1] Das kann ich dir aber sagen: „Wenn die Frau Fuchs kommt, geht der Herr Fuchs.“
[1] Fuchs kommt und geht.
[1] Fuchs kamen, sahen und siegten.
Übersetzungen:


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