Gardinenpredigt
Substantiv, f:

Worttrennung:
Gar·di·nen·pre·digt, Plural: Gar·di·nen·pre·dig·ten
Aussprache:
IPA [ɡaʁˈdiːnənˌpʁeːdɪçt]
Bedeutungen:
[1] umgangssprachlich: nachdrückliche Vorwürfe als Ausdruck erheblicher Verärgerung
Herkunft:
etymologisch: eventuell Lehnübersetzung von gleichbedeutend niederländisch gordijnpreek; das Wort ist seit dem 18. Jahrhundert belegt ;
strukturell: :Determinativkompositum, zusammengesetzt aus dem Substantiv Gardine, dem Fugenelement -n und dem Substantiv Predigt''
Synonyme:
[1] Standpauke, Strafpredigt, Strafrede
Beispiele:
[1] „Bist du endlich fertig mit deiner Gardinenpredigt“, fragte er genervt.
[1] „Als ich Lehrling war musste ich immer wieder die Gardinenpredigten meines Meisters über mich ergehen lassen. Nichts konnte ich ihm recht machen.“
[1] „Von der anschließenden Gardinenpredigt, die Pückler sich lächelnd angehört haben dürfte, ist uns nichts überliefert.“
[1] Auf der Internetplattform "nachtkritik" holte Laufenberg zum Gegenschlag aus und hielt Kritikern wie Kollegen des sogenannten "Regietheaters" eine gepfefferte Gardinenpredigt.
[1] Nach einer Gardinenpredigt von [Fußball-]Trainer [André] Breitenreiter in der Pause kehrten die Schalker zunächst wie verwandelt aus der Kabine zurück.
Übersetzungen:


Dieser Text ist aus der Wiktionary und ist unter der Lizenz CC BY-SA 3.0 license | Terms and conditions | Privacy policy 0.003
Deutsch Wörterbuch