Gartenhaus
Substantiv, n:

Worttrennung:
Gar·ten·haus, Plural: Gar·ten·häu·ser
Aussprache:
IPA [ˈɡaʁtn̩ˌhaʊ̯s]
Bedeutungen:
[1] ein in einem Garten errichtetes (kleines) Haus, das zum vorübergehenden Aufenthalt, aber nicht zum dauerhaften Wohnen geeignet ist
[2] regional, besonders in Berlin: an einem bepflanzten Innenhof gelegener Teil eines Büro- oder Wohnhauses, oft das Hinterhaus eines zusätzlich aus Vorderhaus und Seitenflügeln bestehenden Gebäudekomplexes, den man in Berlin häufig als Mietshaus in besseren Wohnlagen antrifft.
Herkunft:
Determinativkompositum, zusammengesetzt aus Garten und Haus
Synonyme:
[1] Laube, Salettl
Beispiele:
[1] Der Rasenmäher ist im Gartenhaus.
[1] „Der Maler Lech wohnt in einem Gartenhaus Schwabings.“
[1] „Vorsichtig schlichen sie um das Haus herum und sahen, dass unten im Gartenhaus noch Licht brannte.“
[2] Die Gewerberäume zur Büronutzung befinden sich im Erdgeschoß des Gartenhauses eines renovierten Altbaus in der Sonnenallee.
[2] „Gegen die Späher des MfS wurde im Gartenhaus der Vertretung ein gegen Überwachung jeder Art isolierter Raum eingebaut.“
Übersetzungen:


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