Gebärdensprache
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ge·bär·den·spra·che, Plural: Ge·bär·den·spra·chen
Aussprache:
IPA [ɡəˈbɛːɐ̯dn̩ˌʃpʁaːxə], Österreich auch: [ɡəˈbɛʁdn̩ˌʃpʁaːxə]
Bedeutungen:
[1] „Zeichensprache“, Sprache der Gehörlosen mit gestischen und mimischen Ausdrücken (Gebärden)
Synonyme:
[1] Taubstummensprache
Beispiele:
[1] Die Gebärdensprache ist als Sprache akzeptiert.
[1] „Die Erkenntnis, daß Gebärdensprachen Sprachsysteme darstellen, die den Lautsprachen analog sind, entwickelte sich aber erst seit Mitte der 1960er Jahre.“
[1] „Es gibt ja auch unter Menschen Gebärdensprachen, wenn die Lautsprache aus irgendeinem Grund nicht angewendet werden kann oder soll, wie z. B. bei Taubstummen, bei Trappisten, deren Ordensregel das Sprechen verbietet, oder in gesellschaftlichen Schichten, die auf geheime Verständigung Wert legen.“
[1] „Besser, so scheint es, steht es mit der sogenannten Geberdensprache; der Eine macht dem Anderen ein sichtbares Zeichen, das dieser so versteht und nur so verstehen kann, wie es von Jenem gemeint ist.“
[1] „Die Gebärdensprache tritt ein ins Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit.“
[1] „Rosas Hände, die in der Gebärdensprache immer lebendig waren, fanden auch im Ruhestand keine Ruhe, sie wollte kochen, konnte aber nicht, denn sie sah nichts, und ihre Hände folgten nun anderen Gesetzen.“
Übersetzungen:


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