Gedankenlosigkeit
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ge·dan·ken·lo·sig·keit, Plural: Ge·dan·ken·lo·sig·kei·ten
Aussprache:
IPA [ɡəˈdaŋkn̩loːzɪçkaɪ̯t]
Bedeutungen:
[1] Eigenschaft/Haltung/Handlungsweise, die in deutlichem Maße ein Verhalten frei von Rücksichten und Verantwortungsübernahme zeigt, das zudem frei von Gedanken an negative Konsequenzen ist
Herkunft:
Ableitung (Suffigierung) vom Adjektiv gedankenlos mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -igkeit
Gegenwörter:
[1] Achtsamkeit, Bedachtsamkeit, Aufmerksamkeit, Rücksicht, Sorgfalt
Beispiele:
[1] Aus Gedankenlosigkeit knallte sie die Kellertür einfach hinter sich zu, vergessend, dass diese dann von außen nicht mehr zu öffnen war.
[1] „Später ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: All die Lieblosigkeiten: dieser dämliche Ehetest zum Beispiel, oder die Gedankenlosigkeiten: das goldene Feuerzeug zu meinem Geburtstag. Ich und ein protziges Feuerzeug!“
[1] „In den Witzen, die wir bisher von Graf Bobby erzählten, beruhte die Pointe auf seiner Gedankenlosigkeit.“



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