Gelände
Substantiv, n:

Worttrennung:
Ge·län·de, Plural: Ge·län·de
Aussprache:
IPA [ɡəˈlɛndə]
Bedeutungen:
[1] irgendein Teil der Landschaft
[2] Poesie: ein Teil der Erdoberfläche, eine Gegend der Welt
[3] abgegrenztes, gegebenenfalls eingezäuntes Gebiet, das einem bestimmten Zweck dient, zum Beispiel als Grundstück für militärische Übungen
Herkunft:
Kollektivbildung zu Land, mittelhochdeutsch gelende, althochdeutsch gilenti, belegt seit dem 9. Jahrhundert
Synonyme:
[1] Terrain
Beispiele:
[1] Das Gelände auf der anderen Seite des Flusses ist sehr zerklüftet.
[1] Um zu arbeiten, muss ich oftmals durchs Gelände stapfen.
[1] „Er ließ immer noch den Blick über das Gelände schweifen.“
[1] „Bergsteigen heißt nicht nur Klettern: Wenn sich Bergsteiger zum Gipfel aufmachen, müssen sie auch wegloses Gelände, Felswände, Schneefelder und Gletscher überwinden.“
[1] „Der Schiläufer, der ein steiles Gelände sicher hinabfahren will, muss Schutzreflexe abbauen. […] Er muss das Schutzstreben in die Rücklage aufgeben und mutig die Vorlage suchen, um seine Schier sicher führen zu können.“
[1] „Schnell waren sie in dem weiträumigen Gelände weit vom Fest entfernt; Musik und Gemurmel waren nur gedämpft zu hören.“
[2] „Nord- und südliches Gelände ruht im Frieden seiner Hände.“
[3] „Auf dem Gelände der kaiserlichen Gardetruppen, deren Kaserne er abzureißen befahl, ließ Konstantin die Lateranbasilika errichten, die sich im Laufe der Jahrhunderte als Mittelpunkt der westlichen Christenheit behaupten sollte.“
[3] Auf dem gesamten Gelände herrscht Rauchverbot.
[3] Das Gelände gehört der Stadt.
Übersetzungen:


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