Genitiv
Substantiv, m:

Worttrennung:
Ge·ni·tiv, Plural: Ge·ni·ti·ve
Aussprache:
IPA [ˈɡeːnitiːf]
Bedeutungen:
[1] Grammatik: Wes-Fall, (im Deutschen und Lateinischen) 2. Fall (Kasus)
Herkunft:
von lateinisch (casus) genitivus „Fall, der die Abkunft, Herkunft bezeichnet“ entlehnt
Synonyme:
[1] Genitivkasus; Wesfall/Wes-Fall, Wessenfall; zweiter Fall
veraltet: Genetivus, Genetiv, Genitivus; Herkunftsfall, Zeugefall
Gegenwörter:
[1] Nominativ, Dativ, Akkusativ, Vokativ, Ablativ, Instrumental, Lokativ; Werfall, Wemfall, Wenfall, Womitfall (= Instrumental); Ruffall (= Vokativ), Nehmfall (= Ablativ), Ortsfall (= Lokativ)
veraltet: Nennendung/Nennfall (= Nominativ), Gebefall (= Dativ), Klageendung/Klagefall (= Akkusativ)
Beispiele:
[1] Der besitzanzeigende Genitiv (Genitivus possessivus) drückt aus, wessen Eigentum eine Sache ist.
[1] „In letzter Zeit konnte man viele Klagen über den Verlust des Genitivs vernehmen […].“
[1] „Der Genitiv kann eine Reihe von unterschiedlichen sprachlichen Leistungen erfüllen…“
[1] „Unsere Eltern belegten einen Sprachkurs nach dem anderen, sie lernten unaufhörlich Vokabeln, sie waren irritiert, wenn sie merkten, dass die deutschen Nachbarn Dativ statt Genitiv benutzten, und schauten daheim in ihren Lehrbüchern nach.“
[1] „Der Genitiv ist auf vielen Feldern auf dem Rückzug und wird durch den Dativ ersetzt.“
Übersetzungen:


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